RHODOS:
Die Ostküste

Kallithéa
Kallithéa ist mehr eine Hotelzone als ein griechischer Ort. Eine Hotelkette zieht sich am Strand entlang. Direkt an den Hotels ist der Strand meist überfüllt, aber Kavourákia Beach ist beispielsweise einen wundervollen Rückzugsort. Ein kleiner Fischerhafen und urige Fischtavernen versprühen jedoch griechischen Charme. Ein Vorzug Kallithéas ist die Nähe zu Rhodos Stadt.

Die "Therme von Kallithéa" ist eine Heilquelle, die bereits in der Antike entdeckt und vor ca. 80 Jahren zu einem Thermalbad ausgebaut wurden. Seit 1998 wird der Bau, der in sich den italienischen Kolonialstil mit griechischer Architektur vereint, renoviert. Es ist kein Geheimnis, dass bei der Renovierung wesentlich mehr als die, durch die EU zur Verfügung gestellten Gelder, ausgegeben wurden. So kann man zur Zeit nur einen Teil der Therme besichtigen, aber auch dafür lohnt sich der Weg hierher.

Faliráki
Ágios-Pávlos-BayDer kilometerlange, seicht ins Wasser gleitende Sandstrand zog immer mehr Touristen an. Aus dem einstigen Fischerhafen ist eine Mallorcaartige Partymeile mit Dauerbeschallung geworden. Große Werbetafeln hängen vor jeder Bar, die Farben der Häuser sind knallig bunt. Der griechische Charme wird vom kommerziellen Tourismus übertüncht. Wer hier Urlaub macht möchte feiern, am liebsten Tag und Nacht und dabei möglichst die Cocktailkarte in seiner Muttersprache vorgelegt bekommen. In erster Linie kommen britische Touristen hierher, ihnen wurde auch das Speiseangebot angepasst.

High-Speed-Wassersport, Parasailing und Bungeejumping gehören zu dem umfangreichen Fun- Angebot von Faliráki, dass sich selbst "Action Resort" nennt. Mit dem Waterpark gibt es in Faliráki einen gigantischen Vergnügungspark, der bei den Touristen sehr beliebt ist.


Die Unterkünfte reichen von Hotels der Luxusklasse bis hin zu einfachen Appartements, es sollte also für jeden Geldbeutel etwas zu finden sein. Auch die Getränke in den Bars sind erschwinglich, meist locken die Gastronomen mit besonderen Angeboten wie z.B. "3 for 1: VOKDA - RED BULL only 5€".

Kolýmbia
Diese, in den 80er Jahren entstandene Feriensiedlung ist besonders bei deutschen Pauschaltouristen sehr beliebt. Der Ort ist trotz des florierenden Tourismus eher ruhig und wird von zwei wunderschönen Buchten eingerahmt.

Tsambíka Ein wunderschöner Sandstrand erstreckt sich in der Bucht von Tsambíka. Eingerahmt auf jeder Seite von schroff abfallenden Felsen ist er ein idealer Ort um sich zu entspannen und den Urlaub zu genießen. Auf dem Weg hierher kommt man an zwei niedlichen kleinen Tavernen vorbei, die mit frischem Fisch und anderen Delikatessen dafür sorgen, dass der Urlaubstag mit einem guten Abendessen gebührend abgerundet werden kann. Auf einem der Felsen thront erhaben eine kleine Kapelle, die viele Pilger anzieht. Besonders Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch kommen hierher. Es ist Tradition, dass die Kinder, die nach der Fürbitte an die hiesige Ikone geboren werden Tsambiko (Junge) bzw. Tsambika (Mädchen) genannt werden. Tatsächlich leben auf Rhodos einige mit diesen Namen und auch viele silberne Votiv-Blättchen, die traditionell als Danksagung dargebracht werden, lassen eine hohe Erfolgsrate vermuten.